Weddingplanner

Eine Traumhochzeit zu organisieren ist ein umfangreiches und zeitintensives Unterfangen. Kein Wunder, dass die Branche der Wedding Planner stetig wächst. Für viele Brautpaare stellt sich die Frage, ob sie die Planung ihres Hochzeitstages in fremde Hände legen sollen oder doch lieber ihr eigenes, organisatorisches Talent auf die Probe stellen. Wir geben Ihnen einige Tipps, die Sie bei Ihrer Entscheidung beachten können, und geben Einblicke in häufig aufkommende Fragen.

Die Suche nach einem Hochzeitsplaner

Vielleicht beginnt die Suche nach dem perfekten Wedding Planner online. Vielleicht sind es Empfehlungen aus dem Familien- und Freundeskreis, die über die genaue Arbeitsweise der jeweiligen Wedding Planner und den Umgang mit kleineren und größeren Krisen Einblick geben. Schauen Sie jedenfalls auf die Webseiten der jeweiligen Wedding Planner, lesen Sie Erfahrungsberichte und schauen Sie auf Kostentransparenz des Angebotes. Lassen Sie sich eine Informationsmappe per Mail oder Post schicken und klären Sie Detailfragen.

Das Vorgespräch mit dem Weddingplanner

Beim Vorgespräch geht es nicht nur um die wichtigen Fakten wie Preise, Referenzen und Leistungsumfang. Es geht auch darum, sich ein Bild von der Person zu verschaffen und zu evaluieren, ob Sie mit dieser auch arbeiten können. Die Sympathie ist sehr wichtig, schließlich wird sie den schönsten Tag Ihres Lebens begleiten und zusammen mit Ihnen planen.

Die Wahl eines Weddingplanners

Am Besten, Sie führen mit mehreren Hochzeitsplanern Vorgespräche, so finden Sie sicher den passenden Wedding Planner. Ganz wichtig ist auch die Frage, wie viele Hochzeiten parallel betreut werden. Sind es mehr als 2 Hochzeiten pro Monat, machen Sie sich ein Bild von den Mitarbeiterkapazitäten. Ein weiterer wichtiger Faktor sind die Referenzen und wie lange der Wedding Planner schon im Geschäft ist, denn das kann Ihnen wiederum Hinweise auf das Netzwerk an Dienstleistern geben. Haben Sie sich dann für jemanden entschieden, ist es wichtig einen umfassenden Vertrag aufzusetzen. Bestandteile sind beispielsweise der Leistungsumfang, verbindliche Kosten, Hochzeitsbudget, Rabattgarantie bei den Dienstleistern, zusätzliche Aufwände, und ev. eine Haftungsklausel. Fragen Sie auch nach Pannen bei vorherigen Hochzeiten und wie damit umgegangen wurde. Eine perfekte Hochzeit, bei der nicht zumindest eine kleine Sache schief geht, gibt es nicht. Hinterfragen Sie das Krisenmanagement des Hochzeitsplaners. Am Ende zählen aber nicht nur Fakten sondern auch Sympathie, Sie müssen mit Ihrer Wahl bestmöglich kommunizieren können und Vertrauen haben, dass an Ihrem großen Tag alles so abläuft, wie Sie sich das wünschen.

Was dürfen Sie von einem Hochzeitsplaner erwarten?

Prüfen Sie schon zu Beginn den Leistungsumfang genau, denn die Bandbreite an Leistungen variiert sehr stark zwischen den einzelnen Weddingplannern aufgrund der Größe des Teams, der Spezialisierungen und der Kontakte zu verschiedenen Dienstleistern. Führen Sie auf jeden Fall ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch und klären Sie auch Ihre eigene Mitarbeit. Viele Weddingplanner übernehmen die Betreuung von Behördengängen, die Budgetplanung, die Kommunikation und Vertragsabwicklung mit Hochzeitsfotografen, Catering, Location, und anderen Dienstleistern. Darüber hinaus gehören oftmals die Unterstützung bei Entscheidungsfindungen dazu. Neben dem übergreifenden Designkonzept müssen auch die vielen kleinen Details geklärt werden, von den Hochzeitseinladungen bis hin zur Tischdekoration gibt es Tausend Dinge zu bedenken. Ein Wedding Planner designt den Ablauf und übernimmt die Koordination der gesamten Hochzeit oder auch nur einzelner Bereiche, je nachdem was besprochen wurde. Eine Nachbetreuung oder gesonderte Event-Bausteine, wie einen Junggesellinnenabschied, könnte man in den Arbeitsumfang integrieren. Auch wenn Sie noch jede Menge zu entscheiden haben, wird Ihnen die professionelle Beratung durch einen Wedding Planner eine große Hilfe sein. Am großen Tag selbst, sorgt der Wedding Planner dafür, dass alles reibungslos abläuft, so dass im besten Fall nicht einmal das Hochzeitspaar etwas von einer kleinen Panne mitbekommt. Ein Hochzeitsplaner begleitet Sie durch den Tag und sorgt für ein stressfreies und wunderschönes Erlebnis.

Was darf es kosten?

Die Kosten müssen unbedingt transparent und nachvollziehbar sein, außerdem sollten Sie darauf achten, dass alle Preise inkl. Umsatzsteuer angegeben sind. Sollten Wünsche von Ihnen nicht im Leistungsportfolio vorkommen, klären Sie, was diese Zusatzleistungen kosten, welcher Stundensatz dafür angesetzt wird und ab wann dieser verrechnet wird. Man kann jedes Detail der Hochzeit planen lassen, inklusive einer intensiven Vor- und Nachbetreuung, oder auch nur einzelne Teile der Hochzeit koordinieren lassen. Diese Entscheidung schlägt sich dann natürlich im Preis nieder. Einzelne Bereiche werden oft Pauschal berechnet. Allgemein gilt jedoch, dass jede Wedding Planner Agentur es etwas anders handhabt. So gibt es die Möglichkeit einer Pauschale-, oder die Kosten werden je nach Stunden berechnet oder man vereinbart gleich einen prozentuellen Anteil am Gesamtbudget der Hochzeit, das beläuft sich auf etwa 10% bis 20% des Hochzeitsbudgets.

Die Kommunikation mit Ihrem Weddingplanner

Ein großer Vorteil von Hochzeitsplanern ist ihr Netzwerk von Dienstleistern und Locations. Durch diese Kontakte können Sie sich bei den einzelnen Komponenten Ihrer Hochzeit einiges an Geld sparen und somit die zusätzlichen Kosten für den Wedding Planner ein bisschen abfedern. Wichtig ist wieder die Transparenz, lassen Sie sich mehrere Angebote zeigen und erklären, wie diese Kosten zustande kommen. Während der Planung wird ein Weddingplanner Sie immer auf dem laufenden halten und Sie in Ihrer Entscheidungsfindung unterstützen. Zwei Wochen vor dem Hochzeitstag sollte ein Regiegespräch stattfinden, wobei jedes auch noch so kleine Detail im Ablauf durch besprochen wird.